Molosser

Was sind Molosser??

Molosser ist der “Sammelbegriff” für bestimmte Doggenartige Hunderassen-sie sind kräftig gebaut,sowie breitmäuliger, als gewöhnliche Hunde. Schon von Beginn der Kynologie (wissenschaftliche Lehre von Hunden) gibt es für große Hunde mit breiten Fang, mit mehr oder weniger loser Haut, den Namen Molosser.

Das heißt es gibt bestimmte Hunderassen die zu den Molossern gehören- die beliebtesten sind :

American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Bordeaux-Dogge, Doggo Argentino, Mastino Napolitano, Fila Brasileiro, Deutsche Dogge, Rottweiler, Boxer, Mops, Schweizer Sennenhund, Tosa Inu, Englische Bulldogge, Französische Bulldogge, Shar Pei, Boston Terier, Cane Corso, Spanische Dogge, Presa Canario und Boerboel

Leider sehen viele Menschen , Molosser als Kampfhunde , dies ist aber nur ein Vorurteil, denn Molosser sind genau wie “Labradore” nur Hunde !!!  Sie haben Vielleicht in mancher Hinsicht ein Furchteinflößendes Erscheinungsbild, doch ob ein Hund gefährlich anderen Menschen oder Hunden gegenüber wird, liegt immernoch an der Erziehung des Halters- ODER ??

Geschichte der Molosser

Der Name “Molosser” stammt von einem Königsgeschlecht in Epirus, etwa dem heutigen Süd-Albanien, ab. Die Mutter Alexander des Großen, Olympias, war eine Tochter des Königs von Epirus. Diese Frau soll dort nachweislich schon große, wehrhafte Hunde gezüchtet haben, die in alle Länder der antiken Welt verkauft, oder als wertvolle Geschenke mitgebracht wurden. Man geht davon aus, dass die Molosser ihre Viehherden mit diesen großen Hunden schützten ließen. Als die Römischen Legionen begannen 50 v. Chr. Europa zu erobern, waren auch große Hunde mit von der Partie. In römischen Aufzeichnungen ist immer von Molosser die Rede, es war in der damaligen Zeit eine Bezeichnung für große, wehrhafte Hunde.Alexander der Große (356 bis 326 v. Chr.) hatte einen dieser großen, wehrhaften Hunde mit auf seinen Kriegszügen. Daraus lässt sich ableiten, dass diese sogenannten Molosser-Hunde keine “Kampfhunde” , sondern “Kriegshunde” waren, die die Wagenburgen und den Troß bewachten. Die Bewohner des Königsreichs Epirus waren schlaue und hervorragende Hundezüchter. Die Nachfrage in der antiken, hellenistischen Welt nach diesen hervorragenden Hunden war groß. Die “Geschäftstüchtigkeit” reichte soweit, dass nur Rüden, aber keine Hündinnen verkauft wurden. So sicherten sie ihr Monopol. Nur Reiche und Mächtige konnten sich den “Hund aus Epirus” leisten. In der Geschichtschreibung berichten schon Aristoteles, Homer, Columella und viele andere von dem “Molosser”. Die griechische und römische Mythologie ist reich an Beschreibungen. Plutarch berichtet von Molosser-Hunden; Äsop schreibt in seinen Fabeln von ihnen. Vom römischen Molosser sind uns herrliche Darstellungen erhalten geblieben. Cäsars Legionen bedienten sich der Molosser-Hunde um das Jahr 50 v. Chr., als sie anfingen, Europa zu erobern.

 

 

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